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Unsere Einrichtung versteht sich als familienergänzende Institution 


Der Evangelische Kindergarten und Krippe versteht sich als familienergänzende Institution, d.h. die Familie bei der Erziehungs- und Bildungsarbeit zu unterstützen und die ganzheitliche Erziehung des Kindes, unabhängig von der Religionszugehörigkeit, zu ergänzen und fortzuführen.

Wir arbeiten nach dem Orientierungsplan Baden-Württembergs und bieten den Kindern einen Zugang zu allen Bildungs- und Entwicklungsfeldern. Dazu zählen die Felder Körper, Sinne, Sprache, Denken, Gefühl u. Mitgefühl sowie Sinn, Werte und Religion.

Unser pädagogischer Ansatz entsteht aus verschiedenen Elementen, wie z.B.

- Montessori- Pädagogik                  - Emmi Pikler

- Reggio-Pädagogik                           - Rebeca u. Mauricio Wild.

Ganz bewusst arbeiten wir nicht nach dem sogenannten „Offenen Ansatz“.

Unsere grundlegende Basis ist eine offene Haltung gegenüber allen Familien, die zu uns kommen.

Wir legen großen Wert darauf, dass jedes Kind in seiner Stammgruppe Geborgenheit und Sicherheit erfährt. Wenn Kinder sich einer Gruppe zugehörig fühlen, übernehmen sie gerne und leicht Verantwortung für sich und die Gemeinschaft.

„Denn Kinder brauchen Gemeinschaften, in denen sie sich aufgehoben fühlen, Vorbilder an denen sie sich orientieren können und Aufgaben, an denen sie wachsen können.“( nach G.Hüther)

Wir fördern den Gruppenzusammenhalt durch gemeinsame Aktivitäten, Rituale, Gesprächskreise und eine konstruktive Konfliktregelung. Wir begleiten die Kinder individuell in Konfliktsituationen und geben ihnen die Möglichkeit mit Aggressionen auch positiv umgehen zu lernen. Wir unterstützen die Kinder in Streitfällen beim Finden einer Einigung. Sie lernen, Konflikte sprachlich statt körperlich auszutragen.

Bei uns erfahren die Kinder, dass es bereichernd ist, jemandem zu helfen und niemanden auszugrenzen.

Lernen braucht Beziehung und erst dadurch wird das Wachsen einer selbstverständlichen inneren Sicherheit ermöglicht. Daraus erwächst eigene Motivation, Wahrnehmung der Selbstwirksamkeit und erste Verantwortlichkeit für etwas.

Innerhalb der Regeln des zwischenmenschlichen Zusammenlebens lernen die Kinder über sich selbst zu bestimmen.

Jedes Kind wird von uns in seiner Einzigartigkeit respektiert und wertgeschätzt und entsprechend seines Entwicklungsstandes gefördert und gefordert.

„Hilf mir es selbst zu tun!“ (Maria Montessori)

Ein weiterer wichtiger Punkt in unserer Arbeit ist die Anleitung zur Selbständigkeit. Selbständigkeit und Selbstbewusstsein werden durch nichts mehr gefördert, als durch die erhebende Erfahrung, etwas selbst erreichen zu können.

Grundsätzlich trauen wir den Kindern altersentsprechend eigene Entscheidungen zu, was ihre persönlichen Bedürfnisse nach Nähe u. Distanz, Wärme u. Kälte, Ruhe u. Aktion und u. U. auch Hunger u. Durst betrifft.

Kinder sind von Natur aus neugierig und wollen sich am gesellschaftlichen Leben beteiligen. Sie sind stolz, wenn sie einen eigenen Beitrag zum gemeinsamen Leben leisten können.

Wir stehen den Kindern mit der Haltung bei: „Ich bin da, ich helfe dir, wenn es nicht alleine geht, und ich zeige dir, wie du es selber schaffen kannst.“

„Ich kann was, ich bin wer, ich werde so, wie ich bin, geliebt!“